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Bild des ersten Diözesanpräses, Sebastian Schäffer

Geschichte Kolpings im Diözesanverband Trier

Das Kolpingwerk ist ein katholischer Sozialverband.
Es steht in der Tradition des Priesters Adolph Kolping (1813-1865), der sich mit der Idee durchsetzte, vor allem jungen Menschen durch ein umfassendes Angebot an Orientierung und Lebenshilfen bei der Entfaltung ihrer Persönlichkeit zu helfen. Im Sinne Adolph Kolpings wollen wir Bewusstsein für verantwortliches Leben und solidarisches Handeln fördern und Gesellschaft mitprägen.

Die Gruppen vor Ort heißen heute "Kolpingsfamilie".
Im Bistum Trier entstand bereits 1851 in Koblenz die erste Kolpingfamilie, die damals Gesellenverein hieß. Schon zwei Jahre darauf, 1853, folgte die Gründung eines Gesellenvereins in der Stadt Trier.
Der Kaplan der Pfarrkirche Trier St. Gangolf, Sebastian Georg Schäffer, war der erste Diözesanpräses im Bistum Trier und wurde 1866 der erste Nachfolger Adolph Kolpings als Generalpräses. Auf ihn geht auch der Begriff "Kolpingsfamilie" zurück.

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Der Diözesanverband Trier als solcher wurde 1858 gegründet. Bischof Wilhelm Arnoldi von Trier begrüßte diesen Zusammenschluss auf Diözesanebene, obwohl eine solche Organisation von Verbänden in dieser Zeit eher unüblich war.
Zu dieser Zeit stand immer ein Priester an der Spitze des Diözesanverbandes. 1969 wurde das Amt eines Diözesanvorsitzenden eingeführt.

Mit Monsignore Ottmar Dillenburg kam der neunte Generalpräses von KOLPING INTERNATIONAL wieder aus Trier. Von 2011 bis 2021 füllte er dieses Amt mit Herzblut und Engagement aus. Zuvor war Ottmar Dillenburg von 2008 bis 2011 Bundespräses des Kolpingwerks Deutschland und von 1999 bis 2008 Diözesanpräses des Kolpingwerks Trier.